{"id":665,"date":"2018-12-19T10:45:57","date_gmt":"2018-12-19T10:45:57","guid":{"rendered":"http:\/\/fakultaetentag-sportwissenschaft.de\/?p=665"},"modified":"2018-12-19T12:05:04","modified_gmt":"2018-12-19T12:05:04","slug":"sportwissenschaftliche-fakultat-in-leipzig-feierte-25-geburtstag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fakultaetentag-sportwissenschaft.de\/index.php\/2018\/12\/19\/sportwissenschaftliche-fakultat-in-leipzig-feierte-25-geburtstag\/","title":{"rendered":"Sportwissenschaftliche Fakult\u00e4t in Leipzig feierte 25. Geburtstag"},"content":{"rendered":"<p>Die Sportwissenschaftliche Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Leipzig hat in der letzten Woche mit einer Festveranstaltung ihren 25. Geburtstag gefeiert. Die Fakult\u00e4t war am 8. Dezember 1993 als Nachfolgeeinrichtung der Deutschen Hochschule f\u00fcr K\u00f6rperkultur (DHfK) Leipzig gegr\u00fcndet worden. Heute studieren an der Sportwissenschaftlichen (\u201eSpowi\u201c) Fakult\u00e4t insgesamt 1.732 Frauen und M\u00e4nner in f\u00fcnf Bachelor- bzw. Masterstudieng\u00e4ngen (z.B. Sportmanagement) sowie in vier weiteren Studieng\u00e4ngen mit dem Abschlussziel Staatsexamen f\u00fcr ein Lehramt (z.B. an Gymnasien).<\/p>\n<p>In seinem Festvortrag mit dem Titel \u201eWo stehen wir?\u201c bezeichnete der amtierende Dekan der Sportwissenschaftlichen Fakult\u00e4t, Prof. Dr. Dr. Martin Busse, die Sportwissenschaft als eine komplexe Wissenschaftsdisziplin und lobte die Vorz\u00fcge der Leipziger Fakult\u00e4t als eigenst\u00e4ndige Einheit f\u00fcr Lehre und Forschung: \u201eWir haben hier in Leipzig die ganze Sportwissenschaft funktional in einer Hand\u201c. In Deutschland gibt es derzeit rund 60 Institute f\u00fcr Sportwissenschaft, aber neben Leipzig haben mit der TU M\u00fcnchen und der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum nur zwei weitere Standorte den Status einer selbstst\u00e4ndigen Fakult\u00e4t, sieht man von der Deutschen Sporthochschule K\u00f6ln als einzige in ihrer Art einmal ab.<\/p>\n<p>Der Staatssekret\u00e4r im S\u00e4chsischen Staatsministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kunst, Uwe Gaul, \u00fcberbrachte Gl\u00fcckw\u00fcnsche an das Kollegium und die zahlreich versammelten Studierenden und w\u00fcrdigte die \u201eSpitzenposition in der Forschung\u201c, die die Sportwissenschaftliche Fakult\u00e4t deutschlandweit innehat. Die Rektorin der Universit\u00e4t Leipzig, Prof. Dr. Beate A. Sch\u00fccking\u201c, stellte in ihrem Gru\u00dfwort die Fakult\u00e4t als einen einzigartigen Tr\u00e4ger von Transferleistungen f\u00fcr den Sport in der Stadt und in der Region, besonders f\u00fcr den Olympiast\u00fctzpunkt, aber auch f\u00fcr Unternehmen der Wirtschaft besonders heraus.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) \u00fcberbrachte die gerade wiedergew\u00e4hlte Vizepr\u00e4sidentin f\u00fcr Frauen und Gleichstellung, Dr. Petra Tzschoppe, die Gl\u00fcckw\u00fcnsche in Vertretung des verhinderten DOSB-Pr\u00e4sidenten Alfons H\u00f6rmann. DOSB-Vizepr\u00e4sidentin Dr. Petra Tzschoppe, selbst als Dozentin f\u00fcr Sportsoziologie und Sportgeschichte an der Sportwissenschaftlichen Fakult\u00e4t in Leipzig t\u00e4tig, nutzte die Gelegenheit auch daf\u00fcr, aus der Sicht des DOSB bzw. f\u00fcr die\u00a0 Sportorganisationen in Deutschland die wichtige Rolle der Sportwissenschaft hervorzuheben: \u201eWir brauchen die Sportwissenschaft, um Sportentwicklung in all ihren Facetten mitzugestalten.\u201c<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident der Deutschen Vereinigung f\u00fcr Sportwissenschaft (dvs), Prof. Dr. Ansgar Schwirtz (M\u00fcnchen), forderte in seinem Vortrag \u00fcber die \u201eHerausforderungen f\u00fcr die Sportwissenschaft aus Sicht der dvs\u201c dazu auf, die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit anzunehmen und damit die Beitragsf\u00e4higkeit der Sportwissenschaft in ihrer Vielfalt und Exzellenz unter Beweis zu stellen. Gleichzeitig mahnte er, die Sichtbarkeit der Sportwissenschaft national und international weiter zu erh\u00f6hen, und skizzierte dabei auch die Vision von Olympischen Spielen in Deutschland: \u201eDazu m\u00fcssen wir als Sportwissenschaft auch vorzeitig in einen Diskurs \u00fcber Nachhaltigkeit und den Mehrwert von Olympia f\u00fcr die Gesellschaft eintreten.\u201c<\/p>\n<p>Unter den geladenen G\u00e4sten waren neben Repr\u00e4sentanten von Institutionen und Verb\u00e4nden auch Mitglieder der damaligen Gr\u00fcndungskommission der Sportwissenschaftlichen Fakult\u00e4t, darunter auch de inzwischen 81-j\u00e4hrige Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Haag (Kiel), der in seinem Gru\u00dfwort an seine einstige Vision erinnerte, nach dem Fall der Mauer mit Unterst\u00fctzung des Bundes in Deutschland an den Standorten Leipzig, M\u00fcnchen, K\u00f6ln und Berlin insgesamt vier gro\u00dfe universit\u00e4re Zentren der Sportwissenschaft zu schaffen. Nach 25 Jahren kann man nun in Leipzig mit Stolz auf eine gro\u00dfe Fakult\u00e4t mit stark nachgefragten Studieng\u00e4ngen, einem umf\u00e4nglichen Drittmittelvolumen und mit der etablierten internationalen Ausrichtung als ein weiteres Markenzeichen verweisen: Im Auftrag des Ausw\u00e4rtigen Amtes werden fortlaufend internationale Weiterbildungskurse f\u00fcr Trainer und Sportler aus Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika von der Fakult\u00e4t organisiert und durchgef\u00fchrt. Der erste offizielle Kurs fand bereits 1964 an der damaligen DHfK statt.<\/p>\n<p>Leipzig gilt als traditionsreiche Keimzelle der Sportwissenschaft in Deutschland. Am 1. Oktober 1925 wurde Dr. Hermann Altrock (1887-1980) als au\u00dferordentlicher Professor f\u00fcr P\u00e4dagogik der Leibes\u00fcbungen an die Universit\u00e4t Leipzig berufen. Er war damit der erste Sportprofessor in Deutschland. Altrock wirkte vorher als Dozent und Verwaltungsdirektor an der Deutschen Hochschule f\u00fcr Leibes\u00fcbungen in Berlin. Aus dem Institut f\u00fcr Leibes\u00fcbungen der Universit\u00e4t Leipzig ging 1950 die DHfK Leipzig als (einzige) Sporthochschule der DDR hervor. Sie wurde 1990 aufgel\u00f6st. Damals hatte die DHfK rund 16.000 Studierende und ca. 1.000 Mitarbeiter. Zu den geladenen G\u00e4sten beim Festakt aus Anlass des 25. Geburtstages der Sportwissenschaftlichen Fakult\u00e4t geh\u00f6rte auch der Vorsitzende des Fakult\u00e4tentages Sportwissenschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sportwissenschaftliche Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Leipzig hat in der letzten Woche mit einer Festveranstaltung ihren 25. Geburtstag gefeiert. Die Fakult\u00e4t war am 8. Dezember 1993 als Nachfolgeeinrichtung der Deutschen Hochschule f\u00fcr K\u00f6rperkultur (DHfK) Leipzig gegr\u00fcndet worden. Heute studieren an der Sportwissenschaftlichen (\u201eSpowi\u201c) Fakult\u00e4t insgesamt 1.732 Frauen und M\u00e4nner in f\u00fcnf Bachelor- bzw. Masterstudieng\u00e4ngen (z.B. 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