Logo der Landeskonferent des Fakultätentages Sportwissenschaft in Nordrhein-Westfalen

Die 9. Sitzung des Sportwissenschaftlichen Fakultätentags NRW fand am 16.11.2018 in Münster statt. Der Fakultätentag ist die Vertretung der acht sportwissenschaftlichen Hochschulstandorte in NRW. In der Sitzung verständigten sich die Vertreterinnen und Vertreter u.a. über die Qualifikation von Sportlehrkräften für die Grundschule, die Einrichtung eines NRW-Forschungsverbundes zum Kinder- und Jugendsport, den Sportwissenschaftspreis NRW sowie den Kongress “Bildungsfaktor Sport”, der 2020 in NRW stattfinden soll.

Gruppenfoto - Tagung Kinder- und Jugendsportforschung (Fotograph Markus Jürgens)

(c) Markus Jürgens

 

Ein landesweites Fachgespräch zur Kinder- und Jugendsportforschung in NRW fand am 15./16.11.2018 fand in Münster statt. Zu der Veranstaltung hatten die Staatskanzlei NRW und der Fakultätentag NRW eingeladen.

Ziele des zweitägigen Fachgesprächs waren der Austausch über den Stand der Forschung sowie die Einrichtung eines entsprechenden Forschungsverbunds. Teilnehmer waren Vertreter der acht sportwissenschaftlichen Einrichtungen in NRW sowie der Staatskanzlei, des Schul- und Jugendministeriums sowie des Landessportbunds.

Logo der Qualitäts- und Unterstützungsagentur - Landesinstitut für Schule NRW (QUA-LiS)Am 02.10.2018 fand auf Einladung des Ministeriums für Sport und Bildung NRW (MSB) ein Fachtag „Sport und Wissenschaft“ in der Qualitäts- und Unterstützungsagentur – Landesinstitut für Schule NRW (QUA-LiS) in Soest statt.

Thema waren die fehlenden Sportlehrkräfte im Grundschulbereich. Der Fakultätentag hat sich mit einer eigenen Erhebung in die Diskussion eingebracht. Problematisch sind nicht nur die geringen Studierenden- und Absolventenzahlen, sondern vor allem auch die hohe Zahl an Seiteneinsteigern.

Das MSB hat dazu eine AG eingesetzt, zu der auch ein Vertreter des Fakultätentags eingeladen werden soll.

Zum zweiten Mal loben der Stifterverband und der Fakultätentag Sportwissenschaft in Zusammenarbeit mit der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft den Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in der Sportwissenschaft aus. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Der Preis unterstreicht die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des Nachwuchses in der Sportwissenschaft. Er würdigt das besondere Engagement in der Hochschullehre und schafft gleichzeitig eine Sichtbarkeit über den eigenen Wirkungsbereich hinaus.

“Wir freuen uns sehr, dass es nun zum zweiten Male nach 2017 gelungen ist, diesen wichtigen und höchstdotierten Lehrpreis auf dem Gebiet der Sportwissenschaft auszuloben”, lädt Prof. Dr. Detlef Kuhlmann als Vorsitzender des Fakultätentages Sportwissenschaft im Namen des Vorstands alle Kolleginnen und Kollegen zu einer Bewerbung ein.

Alle Mitgliedshochschulen des Fakultätentag Sportwissenschaft wurden über die Ausschreibung informiert. Der Stifterverband setzte auch alle Rektoren, Präsidenten und Vizepräsidenten für Lehre aller Hochschulen in Deutschland in Kenntnis.

Wir freuen uns sehr über Ihre Bewerbung bis zum 11. Januar 2019 und verweisen auf die detaillierten Informationen zur Ausschreibung unter https://www.stifterverband.org/ars-legendi-sport.

 

verfasst von Prof. Dr. Detlef Kuhlmann

Der neue Vorstand des Fakultätentags Sportwissenschaft ist zugleich auch der alte. Die Vereinigung aller rund 60 Institute und Fakultäten für Sportwissenschaft an den Universitäten und Hochschulen in Deutschland setzt für zwei weitere Jahre auf ein bewährtes dreiköpfiges Team: Prof. Dr. Detlef Kuhlmann (Leibniz Universität Hannover) als Vorsitzender zusammen mit Prof. Dr. Stefan König (Pädagogische Hochschule Weingarten) und Prof. Dr. Andre Seyfarth (TU Darmstadt) als stellvertretende Vorsitzende wurden auf der 7. Bundeskonferenz Ende April 2018 beim Landessportbund Hessen in Frankfurt einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

    

Auf der Bundeskonferenz wurden auch weitere wichtige Arbeitsschwerpunkte für die nächste Legislaturperiode mit den Delegierten aus den Mitgliedshochschulen vereinbart. So soll u.a. ein Memorandum zur Sportlehrkräfteausbildung konzipiert werden. Zudem wird die Sorge geteilt, dass derzeit an einzelnen Standorten zu wenig Studieninteressierte mit dem Studium im Fach Sport vor allem für die Primarstufe beginnen. In immer mehr Bundesländern werden daher fachfremde Quereinsteiger in den Schuldienst eingestellt und erteilen auch Sportunterricht. Der Fakultätentag Sportwissenschaft wird sich ferner mit seiner Expertise daran beteiligen, wenn es zu einer Neufassung des Memorandums für den Schulsport kommt, dessen letzte Fassung nunmehr zehn Jahre zurückliegt. Ferner sollen Strategien entwickelt werden, wie sportwissenschaftliche Forschung zukünftig vermehrt bei Fördereinrichtungen außerhalb des Sports etabliert werden kann. Die 7. Bundeskonferenz hat auch einstimmig beschlossen, in 2019 wieder einen bundesweiten Ars legendi Fakultätenpreis für Lehre in Verbindung mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft auszuloben.

Im Anschluss an die 7. Bundeskonferenz fand das 2. Symposium „Sportwissenschaft 2030“ des Fakultätentags mit rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt, bei dem es um Fragen der Zukunftsfähigkeit der Sportwissenschaft ging. Neben dem Präsidenten des Deutschen Sportlehrerverbandes, Michael Fahlenbock (Wuppertal), waren hier auch die stellvertretende Direktorin des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, Privat-Dozentin Dr. Gabriele Neumann (Bonn), und die Vize-Präsidentin für Bildung und Olympische Erziehung des Deutschen Olympischen Sportbundes, Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper (Berlin) als geladene Gäste anwesend.

In der ersten Gesprächsrunde (“Wissenschaftsförderung ohne Sportwissenschaft?”) u.a. mit dem Präsidenten des Allgemeinen Fakultätentages, Prof. Dr. Albert Albers (Karlsruhe) und Prof. Dr. Ansgar Schwirtz (München) als Präsident der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft  sowie dem Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Prof. Dr. Andreas Schlüter (Essen), ging es um die Erweiterung der Fördermöglichkeiten der Forschung in der Sportwissenschaft (z.B. in Richtung Deutsche Forschungsgemeinschaft, wo die Sportwissenschaft immer noch kein eigenes Fachkollegium hat). Damit einher geht die Herausforderung, das Profil der Sportwissenschaft zukünftig noch deutlicher als eine „Einheit in der Vielfalt“ zu schärfen und dabei markant herauszustellen, was die Sportwissenschaft (z.B. hinsichtlich wichtiger Themen wie Training, Leistung, Gesundheit, Kultur, Bildung, Integration, Inklusion) originär für die Gesellschaft zu leisten bzw. an Erkenntnissen zu produzieren vermag.

Bei der zweiten Gesprächsrunde (“Sportwissenschaft ohne Öffentlichkeit?”), bei der u.a. Spiegel-Redakteur Lukas Eberle (Hamburg) und der Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Bernd Blöbaum (Münster) zusammen mit Prof. Dr. llse Hartmann-Tews (Köln) und Prof. Dr. Bend Strauß (Münster) auf dem Podium standen, ging es um die Frage, wie die Leistungen der Sportwissenschaft noch besser in die Öffentlichkeit hinein kommuniziert werden können: Die Öffentlichkeit hat schließlich einen Anspruch darauf, die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Sportwissenschaft – insbesondere aus anwendungsbezogener Forschung – zu erfahren und sich damit auseinanderzusetzen, deswegen müssen wir unser Produkt noch besser in die Öffentlichkeit hineintragen – lautete am Ende ein Fazit.

Die Moderation der beiden Gesprächsrunden lag in bewährten Händen von Prof. Dr. Ansgar Thiel (zur Wissenschaftsförderung) und Dr. Verena Burk (zur Öffentlichkeitsarbeit) aus dem Kollegium des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Tübingen. Ihnen und allen anderen Mitwirkenden gilt großer Dank für ihre gehaltvollen Beiträge und den Symposiumsgästen für ihre anregenden Diskussionsbeiträge. Der Vorstand des Fakultätentages blickt auf zwei gelungene Veranstaltungen zurück, die wegweisende Impulse für die Zukunftsfähigkeit unseres Faches geliefert haben und hoffentlich zur weiteren Stärkung der (wissenschaftspolitischen) Arbeit an den Mitgliedshochschulen und anderswo beitragen können – auf dem Weg in die “Sportwissenschaft 2030”.

Die 8. Bundeskonferenz des Fakultätentags Sportwissenschaft findet am Freitag, dem 26. April von 11 bis ca. 15 Uhr, wieder in der Tagungsstätte des Landesportbundes Hessen in Frankfurt statt.

Der neue Vorstand des Fakultätentags Sportwissenschaft ist zugleich auch der alte. Die Vereinigung aller rund 60 Institute und Fakultäten für Sportwissenschaft an den Universitäten und Hochschulen in Deutschland setzt für zwei weitere Jahre auf ein bewährtes dreiköpfiges Team: Prof. Dr. Detlef Kuhlmann (Leibniz Universität Hannover) als Vorsitzender zusammen mit Prof. Dr. Stefan König (Pädagogische Hochschule Weingarten) und Prof. Dr. Andre Seyfarth (TU Darmstadt) als stellvertretende Vorsitzende wurden auf der 7. Bundeskonferenz Ende April 2018 beim Landessportbund Hessen in Frankfurt einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

    

Auf der Bundeskonferenz wurden auch weitere wichtige Arbeitsschwerpunkte für die nächste Legislaturperiode mit den Delegierten aus den Mitgliedshochschulen vereinbart. So soll u.a. ein Memorandum zur Sportlehrkräfteausbildung konzipiert werden. Zudem wird die Sorge geteilt, dass derzeit an einzelnen Standorten zu wenig Studieninteressierte mit dem Studium im Fach Sport vor allem für die Primarstufe beginnen. In immer mehr Bundesländern werden daher fachfremde Quereinsteiger in den Schuldienst eingestellt und erteilen auch Sportunterricht. Der Fakultätentag Sportwissenschaft wird sich ferner mit seiner Expertise daran beteiligen, wenn es zu einer Neufassung des Memorandums für den Schulsport kommt, dessen letzte Fassung nunmehr zehn Jahre zurückliegt. Ferner sollen Strategien entwickelt werden, wie sportwissenschaftliche Forschung zukünftig vermehrt bei Fördereinrichtungen außerhalb des Sports etabliert werden kann. Die 7. Bundeskonferenz hat auch einstimmig beschlossen, in 2019 wieder einen bundesweiten Ars legendi Fakultätenpreis für Lehre in Verbindung mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft auszuloben.

Im Anschluss an die 7. Bundeskonferenz fand das 2. Symposium „Sportwissenschaft 2030“ des Fakultätentags mit rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt, bei dem es um Fragen der Zukunftsfähigkeit der Sportwissenschaft ging. Neben dem Präsidenten des Deutschen Sportlehrerverbandes, Michael Fahlenbock (Wuppertal), waren hier auch die stellvertretende Direktorin des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, Privat-Dozentin Dr. Gabriele Neumann (Bonn), und die Vize-Präsidentin für Bildung und Olympische Erziehung des Deutschen Olympischen Sportbundes, Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper (Berlin) als geladene Gäste anwesend.

In der ersten Gesprächsrunde (“Wissenschaftsförderung ohne Sportwissenschaft?”) u.a. mit dem Präsidenten des Allgemeinen Fakultätentages, Prof. Dr. Albert Albers (Karlsruhe) und Prof. Dr. Ansgar Schwirtz (München) als Präsident der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft  sowie dem Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Prof. Dr. Andreas Schlüter (Essen), ging es um die Erweiterung der Fördermöglichkeiten der Forschung in der Sportwissenschaft (z.B. in Richtung Deutsche Forschungsgemeinschaft, wo die Sportwissenschaft immer noch kein eigenes Fachkollegium hat). Damit einher geht die Herausforderung, das Profil der Sportwissenschaft zukünftig noch deutlicher als eine „Einheit in der Vielfalt“ zu schärfen und dabei markant herauszustellen, was die Sportwissenschaft (z.B. hinsichtlich wichtiger Themen wie Training, Leistung, Gesundheit, Kultur, Bildung, Integration, Inklusion) originär für die Gesellschaft zu leisten bzw. an Erkenntnissen zu produzieren vermag.

Bei der zweiten Gesprächsrunde (“Sportwissenschaft ohne Öffentlichkeit?”), bei der u.a. Spiegel-Redakteur Lukas Eberle (Hamburg) und der Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Bernd Blöbaum (Münster) zusammen mit Prof. Dr. llse Hartmann-Tews (Köln) und Prof. Dr. Bernd Strauß (Münster) auf dem Podium standen, ging es um die Frage, wie die Leistungen der Sportwissenschaft noch besser in die Öffentlichkeit hinein kommuniziert werden können: Die Öffentlichkeit hat schließlich einen Anspruch darauf, die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Sportwissenschaft – insbesondere aus anwendungsbezogener Forschung – zu erfahren und sich damit auseinanderzusetzen, deswegen müssen wir unser Produkt noch besser in die Öffentlichkeit hineintragen – lautete am Ende ein Fazit.

Die Moderation der beiden Gesprächsrunden lag in bewährten Händen von Prof. Dr. Ansgar Thiel (zur Wissenschaftsförderung) und Dr. Verena Burk (zur Öffentlichkeitsarbeit) aus dem Kollegium des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Tübingen. Ihnen und allen anderen Mitwirkenden gilt großer Dank für ihre gehaltvollen Beiträge und den Symposiumsgästen für ihre anregenden Diskussionsbeiträge. Der Vorstand des Fakultätentages blickt auf zwei gelungene Veranstaltungen zurück, die wegweisende Impulse für die Zukunftsfähigkeit unseres Faches geliefert haben und hoffentlich zur weiteren Stärkung der (wissenschaftspolitischen) Arbeit an den Mitgliedshochschulen und anderswo beitragen können – auf dem Weg in die “Sportwissenschaft 2030”.

Die 8. Bundeskonferenz des Fakultätentags Sportwissenschaft findet am Freitag, dem 26. April 2019 von 11 bis ca. 15 Uhr, wieder in der Tagungsstätte des Landesportbundes Hessen in Frankfurt statt.